60 Jahre CDU Hollage

Am 1. Juni 1956 war es dann endlich auch in Hollage soweit. Die Hollager CDU wurde gegründet. Das dieses erst relativ spät nach dem Kriegsende geschah, hatte seine Ursachen auch darin, dass die katholisch stark geprägte Zentrumspartei bis dahin in Hollage dominierend war. Erst als damals der maßgebend vom Hollager Pastor Lichtenbäumer imitierte Wohnungsbau dafür sorgte, dass viele Neubürger nach Hollage kamen, fanden sich 13 mutige Männer zusammen und gründeten in der Gaststätte Strößner die CDU Hollage.

Anlass genug, dieses Ereignis nun nach 60 Jahren im Rahmen einer Festveranstaltung zu würdigen, zumal drei der ehemaligen Gründungsmitglieder, Heinrich Suttmeyer, Hugo Pott und Gerd Kock senior, auch heute noch in der Mitgliederkartei geführt werden.

Nach einem interessanten Vortrag von Franz-Josef Landwehr zur Entstehungsgeschichte der Hollager CDU konnten im Rahmen der Feierstunde dann zahlreiche Jubilare geehrt werden.

(v. l. Clemens Lammerskitten, Rudolph Debbeler, Paul Grunwald, Hugo Pott, Gerd Koch sen.,Hans Niermann, Erich Menkhaus, Stefan Gutendorf)

Neben den Gründungsmitgliedern Gerd Koch senior und Hugo Pott und Heinrich Suttmeyer der leider nicht anwesend sein konnte, die für ihre inzwischen 60jährige Mitgliedschaft geehrt wurden, konnten Rudolph Debbeler, Paul Grunwald, Hans Niermann und Erich Menkhaus für inzwischen 40jährige Mitgliedschaft in der CDU entsprechende Ehrenurkunden entgegennehmen. Für bereits 25jährige Zugehörigkeit zur CDU wurden Johannes Albers, Franz Butke, Heiner Hawighorst, Gerd Kock jr. Und Burkard Rolfes ausgezeichnet. Nach einer Stärkung der anwesenden Gäste am Buffet ging es dann weiter mit einem Festvortrag des Caritasdirektors der Diözese Osnabrück zum Thema Respekt – Vertrauen – Verantwortung – Wie gehen wir miteinander um.

Nach dem offiziellen Teil blieb dann auch noch Zeit für das eine oder andere Gespräch und einige Anekdoten aus der 60jährigen Geschichte der CDU Hollage.

 

 

 

 

Stefan Gutendorf

Vielen Dank!

Wir bedanken uns bei unseren Wählerinnen und Wählern in Wallenhorst für ihr Vertrauen. Und natürlich bei unseren Kandidaten, Mitgliedern und Unterstützern für einen engagierten und motivierten Wahlkampf. Ein wichtiges Ziel mit dem Nein! zur Neuen Mitte wurde erreicht.

Wir werden unserer Verpflichtung, weiterhin gute Politik für die Menschen in Wallenhorst zu machen, nachkommen!

Informationen zur neuen Mitte

Am 11. September findet in Wallenhorst nicht nur die Kommunalwahl statt, sondern auch eine Bürgerbefragung zum Bauprojekt „Neue Mitte Wallenhorst“.

Die Fakten
Auf einer Fläche von 20.000m² sollen 6.250m² Einzelhandelsfläche entstehen. Dazu kommen 1.500m² Dienstleitungs- und Gastronomiefläche. Weiter sind 12 bis 18 Wohnungen geplant. Das ist sehr wenig für diese riesige Fläche. So entstehen z.B. in Hollage auf dem Strößner Grundstück im kommenden Jahr ca. 30 neue Wohnungen.

Es sind ca 260 Parkplätze ebenerdig geplant. Durch den Bau fallen allerdings ca 40 öffentliche Parkplätze Ecke Alte Webschule/am Alter Pyer Kirchweg weg, die derzeit von Kunden und Patienten der umliegenden Betriebe und Praxen sowie von Kirchgängern genutzt werden.

Es wird mit etwa 3000 zusätzlichen Autos pro Tag gerechnet, das wären 6000 Fahrzeugbewegungen. Da die Große Straße nur etwa ein Drittel dieses zusätzlichen Verkehrs aufnehmen kann, werden sich die übrigen 4000 Fahrzeugbewegungen auf die Straßen Zum Sportplatz und Pyer Kirchweg verteilen müssen. Es ist anzunehmen, dass auch auf der Maria-Montessori-Straße sowie dem Schneidling der Verkehr weiter zunimmt.

Die GMA (Gesellschaft für Markt und Absatzforschung mbH) geht in ihrem Gutachten von „spürbaren Umsatzverteilungswirkungen“ im Gemeindegebiet aus. Diese betreffen ganz besonders die Betriebe an der Hansastraße und an der Borsigstraße, aber auch die Ortsteilzentren Hollage, Rulle und Lechtingen. Betriebsaufgaben werden in dem Gutachten nicht ausgeschlossen.

Die „Neue Mitte Wallenhorst“ ist eine baulich abgespeckte Variante des ursprünglichen Projektes „Arkaden-Center“. Der ursprüngliche Entwurf wurde in erster Linie so geändert, dass die Baukosten erheblich niedriger ausfallen werden. Der jetzige Investor, die HBB, war bereits beim „Arkaden-Center“ involviert.

Es gibt kaum Geschäfte an der Aussenfassade (entlang der Fußgängerzone). Stattdessen wird es Schaufenster geben, die ähnlich attraktiv gestaltet sein werden wie die derzeit weiß verklebten Schaufenster des „alten“ Rewe-Marktes.

Es ist keine „Einhausung“ des Anlieferverkehrs bzw. der Lieferrampen geplant. Das sorgt besonders nachts bzw. in den frühen Morgenstunden für zusätzlichen Lärm bei den Anwohnern in der Niedersachsenstraße.

Die Haltung der CDU in Wallenhorst
Die CDU steht weiterhin zum einstimmigen Ratsbeschluss vom 7. November 2013, das Projekt „Arkaden-Center“ zu beenden. Die CDU wünscht sich für die „Grüne Wiese“ eine Neuplanung mit kleinteiliger Bebauung, Angestrebt wird eine Mischung aus Einzelhandel und Wohnraum. Da in Wallenhorst ein erheblicher Bedarf an kleineren, bezahlbaren Wohnungen herrscht, wünscht die CDU auf diesem Gelände eine Bebauung mit ca. 120 neuen Wohnungen. Für die gewünschte Ansiedlung eines Drogeriemarktes und Lidl ist dort trotzdem Platz. Alternativ gibt es aber auch viele andere mögliche Standorte.

Die Bürgerbefragung
In der Bürgerbefragung steht das Projekt „Neue Mitte Wallenhorst“ in der vorliegenden Planung zur Abstimmung, wie sie auf der Homepage der Gemeinde Wallenhorst und den Bürgerforen vorgestellt wird. Änderungswünsche werden nicht umgesetzt, da jede Änderung zu höheren Kosten für den Investor führt. Auf diesen Umstand weist auch die NOZ in Ihrem Artikel vom 5. August 2016 deutlich hin.
Stimmen Sie mit „JA“, wenn Sie sich genau für dieses Bauvorhaben ohne jegliche Veränderung entscheiden.

Stimmen Sie mit „NEIN“, wenn Sie gegen die „Neue Mitte Wallenhorst“ in der jetzt vorliegenden Planung sind.
Die CDU Wallenhorst empfiehlt Ihnen, gegen die „Neue Mitte Wallenhorst“ in der jetzt vorliegenden Form zu stimmen. Wallenhorst hat etwas Besseres verdient.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,

Ihre Ratskandidaten der CDU Wallenhorst

Infoblatt zur neuen Mitte als PDF-Download

Wird die Neue Mitte das neue Bermudadreieck

Wer die Neue Osnabrücker Zeitung vom 30. August 2016 und den Artikel von Frau Sandra Dorn zur Neuen Mitte aufmerksam gelesen hat und der Grundrechenarten mächtig ist, wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.

Dort wird berichtet, dass die Untersuchungen zum Mehrverkehr im Zentrum nach Errichtung der Neuen Mitte von 4.900 zusätzlichen Fahrzeugbewegungen ausgehen. 2.500 rauf auf den Parkplatz und 2.500 wieder runter, was ja bedeuten würde, das sich 100 Fahrzeuge unmittelbar nach dem Verlassen des Parkplatzes in Luft auflösen müssen.

Bleibt zu hoffen, dass der Investor, der die Errichtung des Zentrums plant, diese 100 Fahrzeuge pro Tag nicht zur Finanzierung seines Projektes benötigt.

Ebenso bleibt zu hoffen, dass die Planer und Gutachter des Investors sich nur in diesem einen Punkt verrechnet haben und insbesondere die prognostizierten Zahlen zum Kaufkraftschwund in den anderen Ortsteilen nicht auch Rechenfehler enthalten, so dass böse Überraschungen drohen.

stefan_gutendorf

 

 

 

 

 

 

Stefan Gutendorf

 

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