Vielen Dank!

Wir bedanken uns bei unseren Wählerinnen und Wählern in Wallenhorst für ihr Vertrauen. Und natürlich bei unseren Kandidaten, Mitgliedern und Unterstützern für einen engagierten und motivierten Wahlkampf. Ein wichtiges Ziel mit dem Nein! zur Neuen Mitte wurde erreicht.

Wir werden unserer Verpflichtung, weiterhin gute Politik für die Menschen in Wallenhorst zu machen, nachkommen!

Informationen zur neuen Mitte

Am 11. September findet in Wallenhorst nicht nur die Kommunalwahl statt, sondern auch eine Bürgerbefragung zum Bauprojekt „Neue Mitte Wallenhorst“.

Die Fakten
Auf einer Fläche von 20.000m² sollen 6.250m² Einzelhandelsfläche entstehen. Dazu kommen 1.500m² Dienstleitungs- und Gastronomiefläche. Weiter sind 12 bis 18 Wohnungen geplant. Das ist sehr wenig für diese riesige Fläche. So entstehen z.B. in Hollage auf dem Strößner Grundstück im kommenden Jahr ca. 30 neue Wohnungen.

Es sind ca 260 Parkplätze ebenerdig geplant. Durch den Bau fallen allerdings ca 40 öffentliche Parkplätze Ecke Alte Webschule/am Alter Pyer Kirchweg weg, die derzeit von Kunden und Patienten der umliegenden Betriebe und Praxen sowie von Kirchgängern genutzt werden.

Es wird mit etwa 3000 zusätzlichen Autos pro Tag gerechnet, das wären 6000 Fahrzeugbewegungen. Da die Große Straße nur etwa ein Drittel dieses zusätzlichen Verkehrs aufnehmen kann, werden sich die übrigen 4000 Fahrzeugbewegungen auf die Straßen Zum Sportplatz und Pyer Kirchweg verteilen müssen. Es ist anzunehmen, dass auch auf der Maria-Montessori-Straße sowie dem Schneidling der Verkehr weiter zunimmt.

Die GMA (Gesellschaft für Markt und Absatzforschung mbH) geht in ihrem Gutachten von „spürbaren Umsatzverteilungswirkungen“ im Gemeindegebiet aus. Diese betreffen ganz besonders die Betriebe an der Hansastraße und an der Borsigstraße, aber auch die Ortsteilzentren Hollage, Rulle und Lechtingen. Betriebsaufgaben werden in dem Gutachten nicht ausgeschlossen.

Die „Neue Mitte Wallenhorst“ ist eine baulich abgespeckte Variante des ursprünglichen Projektes „Arkaden-Center“. Der ursprüngliche Entwurf wurde in erster Linie so geändert, dass die Baukosten erheblich niedriger ausfallen werden. Der jetzige Investor, die HBB, war bereits beim „Arkaden-Center“ involviert.

Es gibt kaum Geschäfte an der Aussenfassade (entlang der Fußgängerzone). Stattdessen wird es Schaufenster geben, die ähnlich attraktiv gestaltet sein werden wie die derzeit weiß verklebten Schaufenster des „alten“ Rewe-Marktes.

Es ist keine „Einhausung“ des Anlieferverkehrs bzw. der Lieferrampen geplant. Das sorgt besonders nachts bzw. in den frühen Morgenstunden für zusätzlichen Lärm bei den Anwohnern in der Niedersachsenstraße.

Die Haltung der CDU in Wallenhorst
Die CDU steht weiterhin zum einstimmigen Ratsbeschluss vom 7. November 2013, das Projekt „Arkaden-Center“ zu beenden. Die CDU wünscht sich für die „Grüne Wiese“ eine Neuplanung mit kleinteiliger Bebauung, Angestrebt wird eine Mischung aus Einzelhandel und Wohnraum. Da in Wallenhorst ein erheblicher Bedarf an kleineren, bezahlbaren Wohnungen herrscht, wünscht die CDU auf diesem Gelände eine Bebauung mit ca. 120 neuen Wohnungen. Für die gewünschte Ansiedlung eines Drogeriemarktes und Lidl ist dort trotzdem Platz. Alternativ gibt es aber auch viele andere mögliche Standorte.

Die Bürgerbefragung
In der Bürgerbefragung steht das Projekt „Neue Mitte Wallenhorst“ in der vorliegenden Planung zur Abstimmung, wie sie auf der Homepage der Gemeinde Wallenhorst und den Bürgerforen vorgestellt wird. Änderungswünsche werden nicht umgesetzt, da jede Änderung zu höheren Kosten für den Investor führt. Auf diesen Umstand weist auch die NOZ in Ihrem Artikel vom 5. August 2016 deutlich hin.
Stimmen Sie mit „JA“, wenn Sie sich genau für dieses Bauvorhaben ohne jegliche Veränderung entscheiden.

Stimmen Sie mit „NEIN“, wenn Sie gegen die „Neue Mitte Wallenhorst“ in der jetzt vorliegenden Planung sind.
Die CDU Wallenhorst empfiehlt Ihnen, gegen die „Neue Mitte Wallenhorst“ in der jetzt vorliegenden Form zu stimmen. Wallenhorst hat etwas Besseres verdient.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,

Ihre Ratskandidaten der CDU Wallenhorst

Infoblatt zur neuen Mitte als PDF-Download

Wird die Neue Mitte das neue Bermudadreieck

Wer die Neue Osnabrücker Zeitung vom 30. August 2016 und den Artikel von Frau Sandra Dorn zur Neuen Mitte aufmerksam gelesen hat und der Grundrechenarten mächtig ist, wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.

Dort wird berichtet, dass die Untersuchungen zum Mehrverkehr im Zentrum nach Errichtung der Neuen Mitte von 4.900 zusätzlichen Fahrzeugbewegungen ausgehen. 2.500 rauf auf den Parkplatz und 2.500 wieder runter, was ja bedeuten würde, das sich 100 Fahrzeuge unmittelbar nach dem Verlassen des Parkplatzes in Luft auflösen müssen.

Bleibt zu hoffen, dass der Investor, der die Errichtung des Zentrums plant, diese 100 Fahrzeuge pro Tag nicht zur Finanzierung seines Projektes benötigt.

Ebenso bleibt zu hoffen, dass die Planer und Gutachter des Investors sich nur in diesem einen Punkt verrechnet haben und insbesondere die prognostizierten Zahlen zum Kaufkraftschwund in den anderen Ortsteilen nicht auch Rechenfehler enthalten, so dass böse Überraschungen drohen.

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Stefan Gutendorf

 

Im Westen nichts Neues

Dieser Buchtitel von Erich Maria Remarque lässt sich inzwischen auch auf Hollage übertragen, wenn man die Entwicklung in der Gemeinde Wallenhorst verfolgt. Seit dem Jahr 2010 existieren umsetzungsreife Pläne für den Ausbau der Hollager Straße, die offensichtlich in den Schubladen der Gemeindeverwaltung allmählich verblassen. Noch im Jahre 2014 ist anlässlich der Einweihung des Erich-Kästner-Platzes verkündet worden, dass dieses der Einstieg für die dringend notwendige Erneuerung der Ortsdurchfahrt Hollage sei.

Geschehen ist seitdem nichts!

Noch im Rahmen des ersten Bürgerforums im Jahre 2015 ist seitens der Gemeinde zugesagt worden, sich intensiv um die Beseitigung des Leerstandes in Bezug auf vorhandene Gewerbe-und Einzelhandelsflächen im Bereich der Hollager Straße (z.B. ehemaliger Getränkemarkt) kümmern zu wollen.

Geschehen ist seitdem nichts!

Der Leerstand hat sich vielmehr noch vergrößert!

Offensichtlich konzentrieren sich alle Entwicklungsplanungen der Gemeinde ausschließlich auf das Arkaden-Center Projekt in Wallenhorst, wobei über den Umstand, dass dieses doch längst gescheitert ist, mit der Umbenennung in „Neue Mitte“ hinweggetäuscht werden soll.

Also: Neue Mitte die keiner will und braucht – aber im Westen nichts Neues

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Norbert Rosemann CDU-Hollage

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